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Tag 4 / 20.7.2006
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Endlich geht es los, die bekannte Pflicht steht auf dem Programm. Die Temperaturen steigen, 35 Grad im Schatten setzen allen Piloten kräftig zu. Dietmar fliegt mit Startnummer 13 als erster der Österreicher. Es gelingt ihm ein ausgezeichneter Flug der auch von den Punkterichtern gut bewertet wird. Stri hat leider Pech, bei einem 1 ¼ Trudler aus der Rückenfluglage stoppt er zu früh und baut so einen Nuller. Er fliegt aber den Rest des Programms recht gut und konnte so den Schaden begrenzen. Ewald ging es auch nicht gut, bei einem negativ Männchen fällt er über die rechte Fläche anstatt nach vorne und nullt so diese Figur. Koni flog ein ausgezeichnetes Programm, leider positionierte er es sehr schlecht. Das Höhenmessgerät hörte erst spät auf zu piepsen und dadurch ist er viel zu weit in die Box geflogen. Es gibt keine Linienrichter, die Positionierung wird nur mehr von den Judges beurteilt und bei einer schlechten Position dementsprechend schlecht bewertet. Es führt momentan Premysl Vavra aus Tschechien vor Jerzy Makula und Gilles Gavin. Auch die deutsche Mannschaft zeigte kräftig auf, die Foxpiloten Schaal und Zistler zauberten ein spitzen Programm in den Himmel. Im großen und Ganzen war der Auftakt nicht schlecht. Heute Nachmittag wurde die erste Unbekannte für Freitag ausgeteilt, die ist nicht ohne, aber mehr dazu im nächsten Bericht wenn Stri das Programm eröffnet.
17 pictures, last one added on July 21, 2006
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Tage 8-9 / 24.7.2006 - 25.7.2006
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Die nächste Unbekannte löste einige Diskussionen aus. Das deutsche Team und das niederländische Team waren der Meinung, dass es ein Höhenproblem gäbe. Die Einwände waren durchaus berechtigt, deshalb wurde entschieden einen Piloten in die Box zu schicken, der nicht am Wettbewerb teilnimmt und dieses Programm mit einem Fox vorfliegt. Die Idee war zwar gut, brachte aber nicht allzu viel, da er einige Schwierigkeiten hatte die Vorgaben korrekt zu fliegen. Schlussendlich wurde entschieden die Unbekannte unverändert zu lassen. Mit dem Swift gab es kein Problem und auch mit den Foxen war es zu fliegen. Durch diese Verzögerung und ein Gewitter, das im Norden des Platzes vorbeizog schafften wir es nicht den Durchgang am Montag zu beenden. Die 10 letzten in der Startliste mussten ihren Flug am Dienstag Vormittag vorführen.
Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen Koni und Martin flogen auf den 16. und 17 Platz, Ewald hatte zwar einen sehr guten Flug, aber leider einen Höhenpieps und damit 70 Punkte Penalty. Dietmar startete am Dienstag Vormittag und flog in gewohnter Perfektion auf den 6. Platz und damit kann er in der Gesamtwertung den 3. Rang halten.
Mittwoch ist frei geplant und wir werden wahrscheinlich nach Krakau oder Katowice fahren. Ein Tag ausspannen wird uns sicher gut tun. Die Fotos fuer Tag 8-9 stammen von www.egac2006.at Danke!
24 pictures, last one added on August 02, 2006
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Tage 10-11 / 25.7.2006-26.7.2006
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Leider, leider, leider die 2. Medaille ist weg.
Der Freitag war der Tag der Entscheidung. Ewald flog als Dritter und konnte trotz einem recht guten Programm an seinem Platz in der Gesamtwertung nichts mehr ändern auch Martin und Koni zeigten eine gute Performance. Die besten drei Piloten flogen am Schluss. Die Flüge unterschieden sich nur durch den Stil der Piloten, die Ausführung war nahezu perfekt. Auch Dietmar als 3. Platzierter flog sein Programm ohne nennenswerter Fehler, bis auf eine Ungereimtheit. In der 2. Figur war eine halbe gerissene Rolle senkrecht nach unten. Als Dietmar diese Figur flog beschrieb das Flugzeug eher die Charakteristik einer gestoßenen Rolle, natürlich perfekt geflogen ohne einen Wackler. Allgemeine Verwirrung brach aus, mehrere Piloten wollen bei ihm eine Gestoßene gesehen haben. Dietmar selbst ist sich 100prozentig sicher diese Figur gerissen zu haben. 2 der 8 Punkterichter sahen ebenfalls eine gestoßene und nullten ihm die Figur, der Rest der Herren vergab hohe Noten und sicherte so Dietmar den Podestplatz in der Gesamtwertung. Der Protest des 4.platzierten Russen Gregory Kaminski ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer ausgiebigen Videostudie kamen alle 8 Punkterichter einstimmig und unabhängig voneinander zum Schluß diese Figur zu nullen, damit rutschte unser bester Pilot auf den 8. Platz zurück. Riesige Enttäuschung im österreichischen Team. Ganz anders erging es dem deutschen Team. Nach 3 bis 4 Programmen sah es aus, dass die Mannschaftsmedaille in Bronze unerreichbar wird. Erst im letzten Programm starteten sie eine Aufholjagd und besiegten die Polen mit nur 2 Punkten Vorsprung (bei über 30 000 Punkten). Europameister wurde der Ungar Ferenc Toth vor dem Polen Jerzy Makula und dem Weltmeister aus Russland, Gregory Kaminski.
30 pictures, last one added on August 01, 2006
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